Neuigkeiten zum Thema „Fracking“

Durch den Beschluss von Umweltminister Robert Habeck (Die Grünen), den Öl- und Gasförderzins in Schleswig-Holstein von 21 auf 40 Prozent anzuheben (→ Artikel in der SHZ), hat sich die Lage an der „Fracking-Front“ vorerst entspannt – zumindest aus Sicht all jener Bürger, die sich bisher Sorgen um die zukünftige Trinkwasserqualität ihrer Gemeinden gemacht haben. Die Firma PRD Energy, die eine Erkundungserlaubnis für die Untersuchung der Erdölvorkommen auch im Bad Bramstedter Raum erhalten hatte, teilt in einer E-Mail vom 17.12.2014 mit:

[…] Für die in Schleswig-Holstein tätigen Unternehmen und damit auch für uns bedeutet dies unter Berücksichtigung des aktuellen Erdölpreises, dass eine weitere Aufsuchung unwirtschaftlich ist.

Wir haben uns aus diesem Grunde entschlossen, befristet bis zum Ende des kommenden Jahres unsere Tätigkeiten in den Erlaubnisfeldern in Schleswig-Holstein zu unterbrechen. Wir haben entschieden, dass wir für das kommende Jahr, solange die Auswirkungen und der rechtliche Bestand dieser Regelung noch nicht genau absehbar sind, weder intern noch extern die Exploration fortführen.[…]

Diese Entscheidung dürfte nicht nur durch die Förderzinserhöhung beeinflusst sein, sondern geht zum Teil sicher auch auf den aktuell sehr niedrigen Ölpreis auf dem Weltmarkt zurück. So lange dies so bleibt, können wir daher durchatmen; Wachsamkeit gegenüber der weiteren Entwicklung ist jedoch geboten.

Wir wünschen allen Föhrden-Barlern ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest.


PS: Wer sich einen Eindruck von der Selbstdarstellung Informationen zum Nahverkehrder PRD Energy machen möchte, kann sich über den nebenstehenden Link eine Präsentation herunterladen, mit der sich die Firma am 28.10.2014 bei Amts- und Gemeindevertretern vorgestellt hat.