Geflügelpest: Föhrden-Barl ist jetzt Beobachtungsgebiet

Nachdem am 2. Februar bei einem in Mühlenbarbek (Kreis Steinburg) tot aufgefundenem Schwan die Geflügelpest diagnostiziert wurde, hat der Landrat des Kreises Segeberg die Gemeinden Borstel, Föhrden-Barl, Hagen und Mönkloh sowie Teile von Weddelbrook zum Wildvogelgeflügelpest-Beobachtungsgebiet erklärt.

Was dies für Geflügelhalter in der Praxis bedeutet, wird in einer → amtlichen Bekanntmachung vom 06.02.2017 erläutert:

  1. Sämtliches Geflügel (Hühner, Truthühner (Puten), Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse) eines Bestandes muss entweder in geschlossenen Ställen oder unter Vorrichtungen gehalten werden, die gegen das Eindringen von Wildvögeln gesichert sind.
  2. Wer Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten oder Gänse hält, muss diesem dem Landrat des Kreises Segeberg (Adresse s. amtliche Bekanntmachung) unverzüglich mitteilen.
  3. Wer einen Hund oder eine Katze hält, hat sicherzustellen, dass diese im Beobachtungsgebiet nicht frei umherlaufen (Anleinpflicht).
  4. Gehaltene Vögel dürfen aus dem Beobachtungsgebiet nicht verbracht werden.
  5. Gehaltene Vögel dürfen nicht zur Aufstockung des Wildvogelbestandes freigelassen werden.
  6. Federwild darf nur mit einer Genehmigung oder aufgrund einer Anordnung des Landrats gejagt werden.


Verstöße gegen diese Anordnungen gelten als Ordnungswidrigkeit und können mit einer Geldbuße bis zu 30.000 € geahndet werden.


Weitere Informationen zur Geflügelpest gibt es u. a. beim → Kreis Segeberg und beim → Landesportal Schleswig-Holstein.