PRESSEMITTEILUNG des Kreis Segeberg vom 01.11.2020

Neue Allgemeinverfügung des Kreises weist
Bereiche aus, in denen eine Mund-NasenBedeckung getragen werden muss

Kreis Segeberg. Die Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung des
Landes Schleswig-Holstein gilt ab dem morgigen Montag, 2. November. Sie
regelt alle wesentlichen Dinge, die in den kommenden vier Wochen erlaubt bzw. nicht mehr erlaubt sind, und wird hier veröffentlicht. Danach gilt: „In Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen und anderen innerörtlichen Bereichen, Straßen und Plätzen mit vergleichbarem Publikumsverkehr, in denen typischerweise das Abstandgebot nicht eingehalten werden kann, müssen Fußgänger*innen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.“ Grundsätzlich gilt also die Faustformel: Bei Unterschreitung des Mindestabstandes, Alltagsmaske auf! Parallel dazu legt der Kreis Segeberg in einer Allgemeinverfügung Orte fest, wo die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung in der Öffentlichkeit im Kreisgebiet immer gilt – entsprechend erfolgt das in anderen Kreisen und kreisfreien Städten. Diese
Gebiete finden Sie hier.
In Absprache mit den örtlichen Ordnungsbehörden müssen Passant*innen im Innenstadtbereich in Bad Bramstedt, in der Fußgängerzone in Bad Segeberg (mit innenliegender Fläche des Wochenmarktes) sowie auf dem Holstenplatz in Kaltenkirchen montags bis sonnabends von 6 bis 18 Uhr eine Mund-NasenBedeckung tragen. Die genauen Abschnitte sind in der Allgemeinverfügung auf Karten eingezeichnet:
https://www.segeberg.de/media/custom/2211_2630_1.PDF?1604229986
Es besteht die Möglichkeit, dass weitere Bereiche in anderen Gemeinden oder Städten hinzukommen. Diese Erweiterungen gibt der Kreis dann gesondert bekannt.

Gemeindevertretersitzung

Voraussetzungen für Besuche des Amt BB-Land

von: Christian Stölting (Leitender Verwaltungsbeamter)

Informationen zum weiteren Dienstbetrieb

– Ab dem 11.05.20 dürfen Besucher das Amtsgebäude mit Termin wieder betreten

– Die Besucher vereinbaren hierzu im Vorwege einen Termin mit dem jeweiligen Sachbearbeiter

– Es können auch Termine am Montag- und Dienstagnachmittag vereinbart werden

– Termine können zum Infektionsschutz für das Erdgeschoss im Submissionszimmer und für das Obergeschoss im Sitzungszimmer vereinbart werden. In diesen Räumen sind entsprechende Virenschutzsscheiben aufgebaut

– Termine, die im Sumissionzimmer oder im Sitzungsraum stattfinden, werden im jeweiligen Outlook-Kalender eingetragen, damit die Mitarbeiterin im Info-Büro sehen, dass die Besucher einen Termin haben

– Unter Umständen ist es möglich, auch ohne Termin ins Amt zu kommen, z.B. bei Abholung von Reisepässen, Führerscheinen, Fischereimarken etc. – diese werden im Info-Büro ausgegeben

– Termine, die in den eigenen Büros stattfinden, werden dem Info-Büro morgens mitgeteilt bzw. bei Terminen im Laufe des Tages unmittelbar nach Terminvereinbarung

– Die Eingangstür bleibt weiterhin geschlossen

– Die Besucher klingeln und werden durch Frau Bruhse hineingelassen; im Anschluss teilt Frau Bruhse dem zuständigen Sachbearbeiter das mit

– Im Eingangsbereich wird ein Hinweisschild aufgestellt, dass Personen mit grippeähnlichen Symptomen keinen Zutritt  zum Amtsgebäude haben, Besucher eine Schutzmaske zu tragen haben und das im Eingangsbereich bereitstehende Handdesinfektionsmittel zu verwenden haben.

Besucher müssen beim Betreten des Amtes eine Maske tragen

– Sollte ein Besucher eine Maske nicht dabei haben, erhält er ausnahmsweise kostenfrei ein Exemplar aus dem Bestand der Einwegschutzmasken des Amtes  ausgehändigt

– für die Mitarbeiter gilt bei Kundenkontakt ein Maskengebot

– Jeder Mitarbeiter führt aus datenschutzrechtlichen Gründen einene Besucherliste, in der Datum, Name, Vorname, Anschrift, Telfon-Nr. erfasst  werden

– Bei anstehenden Sitzungen des Amtes und der Gemeinden soll in der Einladung darauf hingewiesen werden, dass die Besucherzahl zum Zwecke der Einhaltung der Sicherheitsabstände begrenzt ist und Masken zu tragen sind.

-Protokollführer, die zur Risikogruppe gehören, müssen aktuell nicht Protokoll führen. In den entsprechenden Gemeinden übernimmt die Vertretung oder es wird ein Protokollführer aus dem Pool gesucht

Aktuelle Regelung für gemeinsame Autofahrten

Aktuelle Informationen des SH-Gemeindetags zum Coronavirus

Liebe Gemeindemitglieder,
der Schleswig-Holsteinische Gemeindetag hat uns die folgenden Informationsblätter zukommen lassen. Wir bitten um Beachtung.

DorfFunk SH – gemeinsam allem gewachsen

Ab sofort steht die vom Fraunhofer IESE entwickelte
DorfFunk-App allen 1102 Gemeinden in den 11 schleswig-holsteinischen
Landkreisen kostenlos zur Verfügung – ohne kommerzielle Interessen
und unter Berücksichtigung der Datenschutzanforderungen.
Wir wollen damit in Zeiten der Corona-Krise kurzfristig ein
zusätzliches Angebot für Kommunikation und Selbstorganisation
anbieten, in dem Fall via App, für Bürger und Bürgerinnen vor Ort.

Siehe auch: www.dorffunk-sh.de

Derzeit prägen Einschränkungen unser Miteinander, die wir uns in der Form bis vor kurzem nie hätten vorstellen können – das Land und das gesellschaftliche Leben sind nahezu zum Stillstand gekommen, soziale Kontakte sind auf das notwendigste Maß beschränkt. Gleichzeitig werden vielerorts Initiativen gegründet, sei es von engagierten Einzelpersonen oder auch aus dem Vereinsleben heraus, die allesamt ein Ziel haben: einander Hilfe und Unterstützung in dieser Zeit zu bieten, die für alle
Menschen eine große Herausforderung darstellt und für viele die Bewältigung ihres Alltags alleine nahezu unmöglich macht.
Die Akademie für die ländlichen Räume Schleswig-Holsteins e.V. (ALR), das
#SH_WLAN und die schleswig-holsteinischen Sparkassen möchten die SchleswigHolsteiner*innen – Helfende ebenso wie Hilfesuchende – dabei unterstützen, weiterhin in Kontakt zu bleiben, sich auszutauschen, zu vernetzen und die Dorfgemeinschaft in ihrem besten Sinne aufrecht zu erhalten.
Daher hat die ALR eine landesweite Lizenz für die vom Fraunhofer IESE entwickelte App „DorfFunk“ erworben – finanziert aus dem Zweckertrag der Lotterie der Sparkassen „Los-Sparen“.
DorfFunk SH ist eine digitale Kommunikationszentrale in der jeweiligen Region.
Bürger*innen können ihre Hilfe anbieten, Gesuche einstellen oder einfach nur zwanglos miteinander schnacken.
Allen Schleswig-Holsteiner*innen in den kreisangehörigen Gemeinden und Städten steht die App ab sofort kostenfrei zur Verfügung. Sie entspricht den Anforderungen des Datenschutzes, ist technisch zuverlässig und verfolgt keinerlei kommerziellen Zwecke. Die App wurde vom renommierten Fraunhofer IESE entwickelt und erprobt.
Die Nutzung der App ist einfach – alle Informationen und den Download-Link finden Sie unter www.dorffunk-sh.de
Als vor wenigen Tagen die Idee für das Projekt geboren wurde, waren die
Projektbeteiligten sich schnell einig, dass die DorfFunk-App ein gutes ergänzendes Kommunikationsangebot für Schleswig-Holstein ist:
„Mit dem DorfFunk SH ermöglichen wir den Schleswig-Holsteiner*innen, zuhause zu bleiben, die eigene Gesundheit und die der anderen zu schützen und gleichzeitig als Gemeinschaft aktiv und für andere da zu sein.“ hebt der Vorsitzende der ALR Hermann-Josef Thoben hervor.
Reinhard Boll, Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein (SGVSH), dankt den Projektbeteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit und die kurzfristige Umsetzung dieser landesweit einheitlichen Lösung. „Über 2,2 Mio.Einwohner*innen in mehr als 1000 Gemeinden bzw. 11 Landkreisen steht nun eine einfach zu handhabende App für die unkomplizierte Kommunikation zur Verfügung. In dieser für alle herausfordernden Zeit sind die Sparkassen nicht nur ein verlässlicher
Partner in allen Finanzfragen, sondern unterstützen auch die Bürgerinnen und Bürger mit einem ganz konkreten Angebot – das machen wir aus tiefer Überzeugung“.
Die aktuelle Krise zeigt und belegt, wie wichtig eine digitale Infrastruktur ist. Sie bildet das Rückgrat für digitale Kommunikation und ermöglicht in Zeiten von „Social Distancing“ die Pflege sozialer Kontakte – so die Einschätzung von Björn Schwarze, Projektleiter #SH_WLAN und Geschäftsführer der Omins GmbH. „Wir nutzen nun die über #SH_WLAN geschaffene Infrastruktur um mit der Anwendung Dorffunk einen
Beitrag zur Bewältigung der Krise leisten. Das freut uns.“
Erste Gemeinden, wie Gettorf, Nortorf und Tarp haben bereits ihr Interesse gezeigt und beabsichtigen, sich aktiv am DorfFunk zu beteiligen:
„Als zentraler Ort im Aufwind fühlt sich die Gemeinde Tarp den digitalen
Entwicklungen und Herausforderungen verpflichtet. Die digitale Plattform für den ländlichen Raum und die Vernetzung der Marktplätze unterstützen und treiben wir gerne gemeinsam voran.“, sagt der stellv. Bürgermeister und Fraktionsvorsitzende, Prof. Dr.-Ing. Holger Watter
„Der „Dorffunk“ als lokale Kommunikationsbasis kann nur durch das Mitmachen aller gut laufen. Wir erhoffen uns hier eine breite Akzeptanz auch derjenigen Bürgerinnen und Bürger, die bislang an den verschiedenen digitalen sozialen Medien nicht teilnehmen wollen.“ sagt Torben Ackermann, Bürgermeister der Stadt Nortorf. Aus seiner Sicht passt diese Initiative auch gut zusammen mit den Aktivitäten der Stadtwerke Nortorf AöR, die derzeit ohnehin ihre Smart-City-Aktivitäten intensivieren, um die Daseinsvorsorge zu erweitern und die Versorgung der Bevölkerung mit allen notwendigen digitalen Diensten und Anwendungen sicherzustellen.
„Dorffunk ist die Antwort auf die aktuellen Herausforderungen. Hier kann die Gemeinde bei der Vernetzung von Hilfsangeboten im Ort unterstützen, laufend Informationen aktualisieren und auf neue Entwicklungen reagieren – eine super Sache.“ sagt Hans-Ulrich Frank, Bürgermeister der Gemeinde Gettorf.

Neue Rubrik «Aushänge»

Auf der Gemeinde-Seite gibt es ab sofort die neue Rubrik → Aushänge. Dort werden in loser Folge amtliche Bekanntmachungen und Informationen aller Art veröffentlicht, sofern sie für Föhrden-Barl von Bedeutung sind.

Wir bitten um Beachtung.